Den Bedürfnissen älterer Mitbürger entgegenkommen

Den Bedürfnissen älterer Mitbürger entgegenkommen

Egal ob Mediziner, Politiker oder Ökonomen – eine Reihe von Verantwortungsträgern aus diesen beruflichen Bereichen warnt seit geraumer Zeit vor den kommenden Folgen der derzeitigen Bevölkerungsentwicklung in Österreich. Tatsache ist, dass die Geburtenraten hierzulande immer weiter zurückgehen und gleichzeitig aber durch den technischen und medizinischen Fortschritt eine immer höhere Lebenserwartung sowohl für Männer als auch für Frauen errechnet werden kann. Infolgedessen sieht sich unser Land in den kommenden Jahrzehnten mit einer ständig alternden Bevölkerung und den damit einhergehenden Herausforderungen konfrontiert. Bedeutende Themen in diesem Zusammenhang sind die medizinische Versorgung, die Pflege kranker und alter Menschen sowie die Pensionsdebatte. Vor allem letzte führt zu hart geführten Diskussionen sowohl im Bereich der Politik als auch auf Ebene der Interessensvertretung.

Aktuell hält sich das Pensionssystem in Österreich noch mehr oder weniger die Waage: die Erwerbsbevölkerung des Landes finanziert mit ihren Sozialversicherungsbeiträgen die Pensionen der Älteren. Bei dem österreichischen Pensionssystem handelt es sich jedoch nicht unbedingt um ein dynamisches und gegen Veränderungen resistentes. Aus diesem Grund herrscht in diesem Bereich akuter Handlungsbedarf. In Zukunft wird es nicht mehr möglich sein, dass eine zahlenmäßig immer kleiner werdende Erwerbsbevölkerung eine immer größere werdende Anzahl an Pensionisten mit ihrem Beruf finanziert. Der viel-zitierte Generationenvertrag hat in dieser Form spätestens dann ausgesorgt, wenn keine Parität auf Seiten der Zahlungskraft aber auch auf Seiten des Ausgleichs verschiedener Interessen herrscht.

Ein noch wenig beleuchtetes Thema in Sachen Bevölkerungsentwicklung sind zukünftige öffentliche Investition die getätigt werden müssen, um den Bedürfnissen älterer Menschen entgegen zu kommen. Zwar bestehen diese Bedürfnisse in einem gewissen Ausmaß schon heute, allerdings wird dieses Thema in den kommenden Jahren auch in vielen heute noch nicht betroffenen Bereichen schlagend werden. Ein Beispiel hierzu ist die Ausstattung öffentlicher Gebäude im Sinne des funktionierenden Zusammenlebens mit alten und gebrechlichen Menschen. Dieser Tage ist es etwa noch nicht Standard, dass öffentliche Gebäude wie Ämter, Behörden oder Verwaltungsstellen über Treppenlifte bzw. Treppenaufzüge im Bereich ihrer Stiegenhäuser verfügen. In den kommenden Jahren werden immer mehr Personen innerhalb der österreichischen Bevölkerung auf Treppenlifte und Treppenaufzüge angewiesen sein. Unbestritten ist daher, dass diese Investition nicht nur bedacht, sondern bereits heute geplant und umgesetzt werden sollte.

Über admin

Ich heiße Mandy Paas. Meine Berufung sind der Sport, der Wellness Bereich und der Ayurveda. Seit Januar 2010 betreibe ich zudem pagra natur, einen Onlineshop für Wellness und Gesundheit. Mit dem Senioren-Blog möchte ich zusammen mit wunderbaren Menschen / Autoren unserer Generation 60+ Informationen, tolle Erfahrungen und Neuigkeiten mit auf den Weg geben.
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